Ermittlung der Effekte von Weidefutter und konserviertem Futter auf die Gesundheit, die ruminale Fermentation und die Leistung bei Milchkühen

Im Modul „Milchviehfütterung" stehen im Wesentlichen die selbst erzeugten Futtermittel bzw. die Rationstypen und deren Auswirkungen auf die Leistung, Fruchtbarkeit und Gesundheit der Kühe im Vordergrund.
Das Modul ist in zwei Teilprojekte unterteilt.
In einem praktisch orientierten Teilprojekt sollen Daten zum Grundfutteraufkommen, zur Grundfutterqualität sowie zur Rationszusammensetzung erhoben und gegenübergestellt werden. Außerdem werden die korrespondierenden Informationen der Milchleistungsprüfung, der künstlichen Besamung und der tierärztlichen Behandlungen etc. analysiert.
Da einige Fragestellungen sich in der Praxis nur unzureichend bearbeiten lassen, wird in einem zweiten Teilprojekt ein Fütterungsversuch auf der Versuchsstation des Instituts für Tierernährung, Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Braunschweig durchgeführt. Die gewonnenen Proben werden in den eigenen und den Labors des Physiologischen Institutes der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover analysiert. Der Fütterungsversuch orientiert sich an folgenden Fragestellungen:


Leistung und Effizienz
• Was können die Tiere mit dem angebotenen Futter (Grundfutterkonserven versus Weidegras) leisten?
• Wie effizient nutzen sie die Nährstoffe? (Focus: Stickstoff)


Pansenfermentation
• Unterschiede in der Fermentation von Futtermitteln
• Wie passt sich der Pansen an ein neues (schnell fermentierbares) Futtermittel an?
• Ist Pansenazidose ein Problem bei Weidetieren?

 

Partner in Modul 6

 

 Herr Brevers

Modulleitung:
Prof. Dr. Gerhard Breves

 tierärztliche Hochschule Hannover

Herr Dänicke

weitere Modulleitung:
Prof. Dr. Dr. Sven Dänicke

FLI

Herr Meyer

Dr. Ulrich Meyer

 FLI

 

 

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Melanie Schären

 FLI
 Dirk Albers

Fachleitung:
Dirk Albers

 

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