Effekte verschiedener Haltungssysteme beim Milchvieh auf Tiergesundheit, Wohlbefinden und Verhalten der Tiere

Rinder sind Weidetiere, weshalb grundsätzlich angenommen werden kann, dass die Weidehaltung ein natürliches und damit tiergerechtes Haltungsverfahren ist. Es sollte die Ausübung der natürlichen Verhaltensweisen in vollem Umfang ermöglichen. Dies wird evtl. durch eine Stallhaltung eingeschränkt (Charlton et al., 2011). Auf der anderen Seite ist es vor allem für hochleistende Kühe ausgesprochen schwer ihren Nährstoffbedarf über die Weide zu decken. Im Gegenteil kann es bei längeren Weidezeiten sogar zu erhöhten Defiziten in der Versorgung kommen, was negative Effekte auf das Wohlbefinden, die Langlebigkeit sowie die Leistung der Tiere hätte. Da also beide Systeme offensichtliche Vor- und Nachteile haben, soll in diesem Versuch zunächst das Verhalten sowie die Effekte auf die Gesundheit der Tiere in reiner Stall- und Weidehaltung untersucht werden. Dabei werden in einer zweiten Phase auch Versuche zur Präferenz der Tiere (Wahlversuch) für die Systeme durchgeführt und verschiedene technische Möglichkeiten zur vereinfachten Weideführung (Selektionsschleusen) entwickelt und getestet.

Partner in Modul 2

Modulleitung
Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Linda Armbrecht

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 Dirk Albers

Fachleitung:
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Dr. Hans-Peter Klindworth

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